Montpellier – mediterraner Flair und beeindruckende Architektur

Ich schulde euch noch einige Beiträge meiner Südfrankreich-Rundreise. Diese ist zwar nun schon zwei Jahre her, aber ich versuche, meine Reiseeindrücke mithilfe meines handgeschriebenen Reisetagebuchs sowie anhand von Fotos zu rekonstruieren.

Die zweite Destination meiner Südfrankreich-Rundreise war Montpellier (zur ersten geht’s hier lang).

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Unterkünfte für eine schmale Geldbörse

In allen hier aufgelisteten Unterkünften habe ich selbst schon genächtigt, in den meisten davon als Studentin, als mein Reisebudget nicht sehr hoch war. Die Liste – werde sie laufend aktualisieren – ist alphabetisch nach Ländern sortiert.  „Unterkünfte für eine schmale Geldbörse“ weiterlesen

Lyon – Bücher an Wänden und ein rosa Turm zum Verlieben

Schweißgebadet komme ich im Hotel an. Es war ja nicht so, dass es keine Vorzeichen gab … aber ich habe sie gekonnt ignoriert. Wenn ich so nachdenke, dann hat alles bereits in Montpellier, also drei Städte vorher, begonnen. Von Toulouse, der hässlichsten Stadt, wollte ich allerdings absolut kein Souvenir mitnehmen. Und in Bordeaux war alles viel zu teuer. In Lyon wollte ich dann in Ruhe einen neuen kaufen … Wer konnte denn ahnen, dass „Lyon – Bücher an Wänden und ein rosa Turm zum Verlieben“ weiterlesen

Balades bordelaises

Es ist zwar nun schon zwei Jahre her, aber ich versuche, meine Reiseeindrücke mithilfe meines handgeschriebenen Reisetagebuchs sowie anhand von Fotos zu rekonstruieren.

Nach dem – verzeiht, ich finde keinen besseren Ausdruck – hässlichen Toulouse bin ich vorgestern ins wunderschöne Bordeaux gekommen.
Die Architektur hier ist wunderschön, zudem habe ich ein großes, schönes Zimmer mit Klimaanlage und einer kleinen Küche (City Résidence Bordeaux Centre) – und das sogar für weniger Geld als in Toulouse. Zwar bin ich nicht ganz im Zentrum, aber dafür ist es sehr ruhig und da Bordeaux nicht sonderlich groß ist (ca. 230.000 Einwohner), bin ich zu Fuß in ca. 20 Minuten in der Innenstadt. Es gibt zwar eine Straßenbahn, ich nutze allerdings die Distanz als täglichen Spaziergang entlang der schönen Uferpromenade.

Im Zuge dessen komme ich am Place des Quinconces vorbei, wo das Monument aux Girondins (dt. Girondistendenkmal) steht. Es handelt sich hierbei um eine Gedenksäule zu Ehren der Helden der Französischen Revolution.

Wenngleich auch Bordeaux an der Garonne liegt, kommt mir der Fluss viel schöner als in Toulouse vor.

La Garonne
La Garonne

Gestern habe ich einen Tagesausflug zur größten Wanderdüne Europas gemacht, der Dune du Pilat. Diese befindet sich etwas südlich der Bucht von Arcachon (ca. 1,5 Stunden von Bordeaux entfernt), und ist mit öffentlichen Verkehrsmitteln gut erreichbar. Ich habe den Zug von Bordeaux bis Arcachon genommen und bin von dort direkt mit dem Bus zur Dune du Pilat gefahren.


Die Düne ist bis zu 110 Meter hoch, ca. 500 Meter breit und etwa 2,7 Kilometer lang. Die Ausmaße der Düne werden allerdings erst im Größenvergleich mit den Menschen, die darauf wandern, erkennbar.

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Wandern auf der größten

Auf der einen Seite ist sie von mehreren tausend Hektar Wald, auf der anderen Seite vom Meer (Atlantik) umgeben.

Oben angekommen stelle ich fest, dass der Wind hier sehr stark weht und es ziemlich frisch ist, sodass mein Picknick nicht ganz so idyllisch und gemütlich ausgefallen ist wie geplant. Es pilgern natürlich Unmengen an Touristen hierher, aber da die Düne sehr groß und lang ist, verteilen sich die Menschen relativ gut und die anderen stören eigentlich nur beim Fotografieren. Mit etwas Glück gelingen mir dennoch einige gute Fotos.

Der Besuch der Düne ist übrigens kostenlos.

Der Strand und das Meer in Arcachon am Rückweg waren leider der totale Reinfall. An der Atlantikküste geht ein äußerst starker Wind, vergleichbar mit dem Mistral in Marseille. Mir war so kalt, dass ich mich gar nicht entspannen konnte und bald wieder geflüchtet bin, zumal auch das Meer dort sehr dreckig und alles andere als schön ist. Sehr schade, denn Arcachon sah nach einem echt netten Touristenort aus.

Insgesamt hätte ich es in Bordeaux noch länger ausgehalten, habe beispielsweise leider den See, der schlicht „Le Lac“ heißt und nur wenige Straßenbahnstationen von mir entfernt liegt, nicht gesehen, aber mein Flug nach Lyon wartet. Eines steht allerdings fest: Ich komme wieder.

Der Ausflug zur Düne war eines meiner absoluten Highlights, nicht nur in Bordeaux, sondern meiner ganzen Südfrankreichreise, und wenn ich so nachdenke, war es das einzige Erlebnis, das ich wirklich gerne mit jemandem geteilt hätte (Alleine reisen: Tipps für Einsteiger).