Le merveilleux Marseille

Es ist zwar nun schon zwei Jahre her, aber ich versuche, meine Reiseeindrücke mithilfe meines handgeschriebenen Reisetagebuchs sowie anhand von Fotos zu rekonstruieren.

Die erste Station meiner Rundreise ist Marseille und ich muss sagen, ich bin äußerst positiv von der Stadt überrascht. Bereits die Begrüßung war einfach überwältigend:

Le port de Marseille
Le Vieux-Port de Marseille (Der Alte Hafen von Marseille)

Natürlich tat auch die Vorfreude ihr übriges.

Mein Hostel, Vertigo Vieux Port, liegt – wie der Name bereits sagt  unweit des Hafens. Ich habe für meine erste Station ein Vierbettzimmer in diesem Hostel gebucht, da ich nicht wusste, wie es mir anfangs gehen wird und ich sicherheitshalber nicht alleine sein wollte. Ich bereue die Entscheidung zwar nicht, bin aber froh, in den anderen Städten jeweils ein Einzelzimmer zu haben. Die Lage der Unterkunft ist jedenfalls perfekt und ich gehe kurz nach meiner Ankunft bereits auf Entdeckungstour.

Zunächst besteige ich den Hügel (ca. 154 m) zur Notre Dame de la Garde.

Notre Dame de la Garde
Notre Dame de la Garde

Von dort hat man einen wunderbaren Blick über ganz Marseille, das Château d’If und die Iles de Frioul.

 

 

Anschließend setze ich meine Tour unten in der Stadt fort und bekomme zum ersten Mal den Mistral zu spüren. Der Wind weht hier plötzlich so stark, dass ich Mühe hatte, die Kamera festzuhalten. Da die Kulisse jedoch wunderschön war, blieb ich hartnäckig und mir ist zumindest ein Foto gelungen.

DSCN2120

Da mir durch den Wind nun so kalt geworden ist, habe ich kein Bedürfnis mehr nach Abkühlung und verschiebe die Erkundung des Stadtstrandes.

Ich bin dann der Küste entlang bis zum Parc Borély, wo das barocke Schloss Borély (frz. Château Borély) steht. Dieses erinnert mich an Schloss Schönbrunn (in Wien). 

Le Château Borély
Le Château Borély

Abends habe ich dann vorzüglich im Restaurant Fuxia l’epicerie diniert. Die Restaurants füllen sich hier erst so ab 20:30 Uhr.

Für morgen habe ich einen Ausflug zu den Calanques geplant. Dazu werde ich allerdings einen eigenen Beitrag verfassen.

Der Stadtstrand ist übrigens der totale Reinfall gewesen.

Strand von Marseille
Wenn man vor lauter Menschen den Strand nicht mehr sieht, ist Flucht die einzige Lösung.

Ich fliehe nach L’Estaque, ein ehemaliges Fischerdorf im 16. Arrondissement, etwa 30 Busminuten von Marseille entfernt (Linie 35 vom Alten Hafen bis Plages de Corbières). Die Anreise ist zwar etwas mühsam, aber sie lohnt sich.

 

 

Hier komme ich zum ersten Mal etwas zur Ruhe.

Am nächsten Tag mache ich mich zu einer (weiteren) Stadterkundungstour auf. Auch hier gibt es einen Triumphbogen.

 

Wunderschön fand ich übrigens auch den Hafen bei Nacht.

 

Ich habe insgesamt vier Tage ins Marseille verbracht, was sehr gut für mich gepasst hat. Nun heißt es Abschied nehmen, aber die Vorfreude auf Montpellier überwiegt.

Fazit: Mein Eindruck von der Stadt ist durchwegs positiv. Von DER Problemzone Frankreichs spüre/merke/sehe ich nichts. Ich bin auch abends noch alleine unterwegs und habe mich, obwohl ich ein relativ ängstlicher Mensch bin, ganz und gar nicht gefürchtet (anders als in Toulouse, dort bin ich abends tatsächlich nicht mehr auf die Straße gegangen und hatte mich selbst im Hotel nicht sicher gefühlt).


Dieser Beitrag hat an der Blogparade #sonntagsglück von Soulsister meets friends teilgenommen.

5 Kommentare zu „Le merveilleux Marseille

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s