Lohnt sich die Niederösterreich-CARD?

Du unternimmst gerne Ausflüge in Österreich und möchtest dabei möglichst viel sparen? Hast du vielleicht sogar schon einmal darüber nachgedacht, dir die Niederösterreich-Card (NÖ-CARD) zuzulegen, bist dir aber bislang unsicher gewesen, ob sich diese wirklich auszahlt? Dann ist dieser Beitrag perfekt für dich! In diesem Artikel stelle ich dir nicht nur 10 tolle Attraktionen vor, die du mit der NÖ-CARD kostenlos besichtigen kannst, sondern verrate dir auch, wie viel du jeweils mit der NÖ-CARD sparen kannst und ab wann sich die Karte für dich lohnt. Außerdem zeige ich dir, welche Attraktionen sich gut miteinander verbinden lassen und warum die Karte nicht nur für NiederösterreicherInnen und WienerInnen zu empfehlen ist.

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Winterspaziergang auf den Kalvarienberg

Der Kalvarienberg ist der Hausberg von Wartberg ob der Aist. Okay, eigentlich trifft es „Berg“ nicht ganz, er ist eher ein Hügel(chen). Wenn man so will, ist er also das „Haushügelchen“ von Wartberg ob der Aist. Wartberg ob der Aist ist ein ca. 4.000-Seelen-Dorf in Oberösterreich, rund 20 Autominuten von Linz entfernt. Aber eigentlich hatte ich gar keinen Beitrag über die Wahlheimat meiner Eltern geplant, sondern – einen anderen. Na ja, manchmal kommt es eben anders und so berichte ich euch heute vom Kalvarienberg und einem Stück Mühlviertler Geschichte.  „Winterspaziergang auf den Kalvarienberg“ weiterlesen

Römerstadt Carnuntum – Ausflugstipp in der Nähe von Wien

Die Römer waren schon vor gut 2.000 Jahren hier – und jetzt ich auch.

Nur ca. 40 Autominuten von Wien entfernt befindet sich die originalgetreu rekonstruierte Römerstadt Carnuntum. Carnuntum war die Hauptstadt der Provinz Pannonia superior und zählt heute zu den bedeutendsten Ausgrabungsstätten Europas. Vom 1. bis ins 5. Jahrhundert n. Chr. war die Zivilstadt besiedelt, aber auch heute könnte man problemlos jederzeit wieder einziehen. Und wir würden das sogar auf der Stelle tun. Die Häuser sind nämlich nicht nur mit Fußbodenheizungen (!) ausgestattet, sondern verfügen auch über wunderschöne Innenhöfe. Zudem sind sämtliche technische Einrichtungen in den Gebäuden voll funktionsfähig.

Insgesamt kann man drei Gebäude besichtigen: ein Bürgerhaus (Haus des Lucius), eine prächtige Stadtvilla (villa urbana) inkl. Thermenanlage und das domus quarta.

Übersichtsplan
Übersichtsplan

Leider beschließt meine Kamera an dieser Stelle den Geist aufzugeben und so muss ich diesen Ausflug mit der Handkamera fotografieren.

Das Haus des Lucius

Das Haus des Lucius – benannt nach dem vermutlich ehemaligen Eigentümer Lucius Maticeius Clemens – zeigt den Lebensstandard der Carnuntiner Mittelschicht. Da bei den archäologischen Untersuchungen keinerlei Indizien, die auf ein Handwerk deuten, gefunden wurden, geht man davon aus, dass es sich bei Lucius Maticeius Clemens um einen Stoffhändler gehandelt hat (da organische Materialien, wie etwa Stoffe, die Jahrtausende nicht überdauern).

Innenhof
Innenhof mit Webstuhl

Ursprünglich waren beide Geschoße des Hauses bewohnt. Da jedoch keine Hinweise zur Nutzung und Ausstattung des oberen Geschoßes vorliegen, ist nur das Erdgeschoß zur Gänze rekonstruiert und begehbar.

Das Stadtpalais (villa urbana)

Die villa urbana war ein prächtiges von Säulen gesäumtes Stadtpalais.

Rund 600 m² offenbaren in eindrucksvoller Weise den Lebensstil der Carnuntiner Oberschicht. Im Hauptsaal der villa urbana kann man, zusammen mit der wiederhergestellten steinernen Halbkuppel, die akribisch rekonstruierten Wandmalereien bestaunen.

Die römische Therme

Die Thermalanlage ist mit rund 1.500 m² das größte aller im Stadtviertel rekonstruierten Bauwerke, wobei vor allem die Rekonstruktion des römischen Heizsystems sowie die Versorgung der Becken mit Wasser herausfordernd waren.

Es handelt sich hierbei übrigens um die bisher weltweit einzige römische Therme, die voll funktionsfähig am Originalstandort in antiker Bautechnik errichtet wurde.

Das domus quarta (Haus IV)

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Das domus quarta wurde einst von einem wohlhabenden römischen Bürger bewohnt und beherbergt heute das einzige erhaltene Fußbodenmosaik Carnuntums. Leider habe ich vergessen, davon ein Foto zu machen, aber ihr könnt es hier bestaunen.

Nach der Besichtigung der Römerstadt, für die wir ca. 1,5 Stunden brauchen, beschließen wir, noch das Heidentor zu besichtigen.

Vom Parkplatz aus führt ein ca. 900 Meter langer Weg zum Heidentor. Der Weg ist sehr gut beschildert, man kann sich daher wirklich nicht verlaufen, zumal das Tor schon von Weitem sichtbar ist und sich direkt neben der Straße befindet.

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Das Heidentor ist auch mit dem Auto erreichbar (Parkmöglichkeit vor Ort vorhanden). Da das Wetter heute jedoch traumhaft ist, treten wir den Weg zu Fuß an.

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Das Heidentor war – wie wir vor Ort erfahren – ursprünglich ein Triumphalmonument, das im Auftrag von Kaiser Constantius II in der zweiten Hälfte des 4. Jahrhunderts n. Chr. außerhalb der Stadt errichtet wurde.

Die Besichtigung des Heidentors ist übrigens unentgeltlich.

Da im Ticketpreis von 11€ nicht nur der Eintritt zur Römerstadt und zum beiliegenden Museum, sondern auch die Besichtigung des Amphitheaters sowie des Museums Carnuntinum in Bad Deutsch-Altenburg inkludiert sind, beschließen wir, die Erkundungstour demnächst fortzusetzen. Das Ticket ist knapp 3 Monate gültig.

Zum Schluss nehme ich im Museumsshop noch zwei Souvenirs (für mich) mit:

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Eine Wachstafel und ein Kinderbuch

Tipp  zum Schluss: Die Römerstadt Carnuntum ist übrigens in der Niederösterreich-Card inkludiert!

Fazit

Ein wirklich lohnenswerter Ausflug für Groß und Klein!

Du bist auf der Suche nach weiteren Ausflugstipps? Dann schau dir doch mal meinen Beitrag 10 Ausflugsziele rund um Wien an!

Hier findest du viele weitere Ausflugsziele, die in der Niederösterreich-Card inkludiert sind.


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