Happy Birthday to me!

Vor ein paar Wochen hat meine Nikon – natürlich genau dann, wenn man es am wenigsten gebrauchen kann – den Geist aufgegeben: mitten bei unserer Besichtigungstour in Carnuntum. Das iPhone meines Mannes hat dann den Tag – und Blogbeitrag – gerettet. Aber auf Dauer kann das keine Lösung sein. Ich muss zwar zugeben, dass ich gerade in letzter Zeit nicht gerade zufrieden mit der Nikon war, aber ihren sofortigen Tod habe ich ihr deswegen noch lange nicht gewünscht.

Wer mich kennt, der weiß, dass ich bei meiner Entscheidungsfreudigkeit in drei Jahren noch keine neue Kamera haben würde. Viiiel zu groß die Auswahl. Viiiel zu viele Marken,  unterschiedliche Systeme &&&. Ich bin wirklich erleichtert, dass mein Mann das in die Hand genommen hat.

„Das Packerl ist aber groß“, sage ich.

Mein Mann grinst.

Ich reiße es auf. Und da ist sie. Eine Canon EOS 750D.

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Zur Erklärung des großen Packerls: Die Kamera selbst ist nicht so groß, aber ich habe ein Gesamtpaket mit Tragetasche, Speicherkarte etc. bekommen. Daher die Größe.

Eigentlich mag ich es ja nicht, wenn mir mein Mann teure Sachen schenkt (ich habe den Preis zwar nicht gegoogelt, aber billig war die sicher nicht). In diesem Fall hat er aber ja auch ein bisschen etwas davon, denn nicht nur mein Blog wird mit neuen Fotos gespeist, sondern auch die künftigen Urlaube, Ausflüge etc. müssen schließlich dokumentiert werden. 🙂

Und hier mein erstes, wie ich finde ganz gut gelungenes, Foto:

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Ich liiiebe sie jetzt schon. Wirklich eine gute Wahl! Ich freue mich vor allem, dass mein Mann so hinter meinem Hobby steht und dieses unterstützt. ❤

Und psst: zu Weihnachten gibt’s dann ein neues Objektiv. 🙂 Welches, entscheidet mein Mann. Der kennt sich einfach besser aus – noch. Aber ich bin gelehrig. 🙂

 

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Mut zur Imperfektion

Heute wird’s persönlich …

Schon lange begleitet mich das Thema Perfektionismus. Im Zuge einer aktuellen Blogparade von Katy stehe ich nun Rede und Antwort.

 

1. Wann und wie hast du bemerkt, dass du dich zu sehr unter Druck setzt, um immer perfekt zu sein?

 

Gerade das Bloggen und die sozialen Medien haben mich wieder für dieses Thema sensibilisiert. Zwischen all den perfekten Fotos, perfekten Urlauben und perfekten Körpern kommen schnell alte Muster und Denkweisen wieder hoch. Ich muss nun echt einen Fotokurs besuchen, damit meine Fotos schöner werden! Und mich mit Google Analytics beschäftigen, sonst wird das nie was! Und am besten alles noch heute und gleichzeitig.

 

2. Wo genau möchtest du perfekt sein? Beim Job/Sport/Hobby/in der Freundschaft oder in der Rolle als Mutter/Ehefrau etc.?

 

Ich ertappe mich immer wieder dabei, in allem perfekt sein zu wollen. Aber dann stoße ich an meine Grenzen (was sich z.B. durch Krankheiten oder Schlafstörungen äußert) und diese rütteln mich dann wieder wach.

Okay, beim Sport bin ich nicht sonderlich ambitioniert.

 

3. Welche Ratschläge hast du, um erst mal selbst festzustellen, dass es ok ist, nicht immer perfekt zu sein?

 

Wenn ich merke, dass die Perfektionistin in mir wieder das Ruder übernehmen will, helfen mir vor allem folgende Mantren und Tipps:

  1. Perfektion ist eine Illusion. Niemand ist perfekt.
  2. Ständiges Perfektionieren und Vergleichen macht krank und unglücklich – und wer will das schon sein?
  3. Immer wieder bekomme ich von Menschen in meiner Umgebung zu hören, dass sie mich gerade wegen meiner kleinen Schwächen liebenswert finden und diese mich eben menschlich machen.
  4. Ich erwarte doch auch von anderen nicht, dass sie perfekt sind – wieso also von mir?

4. Was hat dir geholfen, zu akzeptieren, dass es nicht möglich ist, überall perfekt zu sein?

 

Selbstachtsamkeit und Selbstliebe. Und: Mein Mann. Er erinnert mich immer wieder daran, dass ständiges Vergleichen unglücklich macht und ich, so wie ich bin, ein wunderbarer Mensch bin.

Kurz: Love is the answer. 😉

5. Wann war bei dir der Zeitpunkt gekommen, als du anfingst, den Perfektionismus loszulassen? Was waren die Auslöser?

 

Das war 2009, als meine Schlafstörungen mich gezwungen haben, eine Pause einzulegen.

Auch heute noch ist der Schlaf mein Warnsignal. Sobald ich merke, dass ich wieder Probleme beim Einschlafen habe, weiß ich, dass es höchste Zeit ist, meinen Lebensstil mal wieder kritisch zu hinterfragen.

6. Fiel es dir schwer oder leicht?

 

Anfangs wohl eher leicht. Es war ein unglaublich befreiendes Gefühl, nichts mehr leisten zu müssen. Relativ schnell bin ich dann allerdings wieder in der gewohnten Leistungsgesellschaft angekommen und dort ist „Faulheit“ nun mal gar nicht in. Sprich: Ich empfinde es auch heute teilweise noch als (Rechtfertigungs-)Kampf.

7. Was machst du heute anders? 

 

Ich achte mehr auf mich und meine Grenzen und weniger darauf, was andere denken. Ich kann heute auch problemlos dazu stehen, dass ich aus gesundheitlichen Gründen 1 Jahr länger studiert habe.

8. Wie ergeht es dir jetzt?

 

Auch heute noch gibt es Rückschläge. Das Wichtige aber ist, sich dessen bewusst zu sein und auch Strategien zur Perfektionsbewältigung parat zu haben (siehe Punkt 3).

Mein neues Lebensmotto lautet übrigens: Mut zur Imperfektion!

Lasst mir gerne eure Meinung da! 😉

Here’s to the ones who dream

 

Erst knapp einen Monat ist mein letzter Urlaub her und dennoch ist mein Fernweh so groß wie vor meinem Urlaub. Der Alltagstrott, der Stress – sie haben mich wieder (fest im Griff). Also habe ich beschlossen, die bisher nur in meinem Kopf existierende Bucket list endlich niederzuschreiben und mir so eine Motivationsquelle zu schaffen. Lasst uns den Alltagsstaub von unseren Seelen waschen, indem wir uns dem Träumen hingeben. Jeder ist eingeladen, mitzumachen.

Da meine Fernweh-Liste allerdings ziemlich lange ist, gewähre ich fürs Erste nur Einblick in 10 meiner Reiseträume (Reihenfolge willkürlich):

 

1. Hausbootferien in Frankreich

 

Mit dem Boot durch Frankreich – diese Idee hatten mein Mann und ich bei unserem Kennenlernen vor zwei Jahren. Seither träumen wir davon (ich als Frankophilin ein bisschen mehr als er ;)) und werden diesen Plan – hoffentlich – in naher Zukunft in die Tat umsetzen. Allerdings kann ich mich (noch) nicht entscheiden, auf welchem Canal wir durch Frankreich reisen sollen. Es gibt ja zahlreiche Möglichkeiten: Canal du Midi, Canal de Nantes, Canal du Nivernais etc.

Falls jemand Tipps hat, bitte immer her damit! 🙂

 

2. Marillenblüte in der Wachau 

 

Da wir nur ca. eine Autostunde von der Wachau entfernt wohnen, haben wir das Bestaunen der Marillenblüte fix für nächstes Jahr (2018) eingeplant. In der Regel blühen die Bäume Ende März/Anfang April, insgesamt dauert die Marillenblüte ca. 2 Wochen. Ob wir allerdings den Marillenwanderweg gehen werden oder die Wachau mit dem Rad erkunden, entscheiden wir dann spontan.

Auch hier gilt: Erfahrungsberichte zu diesem Abenteuer sind willkommen. 🙂

 

3. Der Rheinfall 

 

Der Rheinfall gehört zu den größten Wasserfällen Europas und da ich Wasserfälle liiiebe, ist der Rheinfall ein absolutes Muss. Laut Fotos und Berichten gilt hier übrigens „Nomen non est omen“.

 

4. Monets Garten in Giverny

 

Seitdem ich das Buch „Linnéa im Garten des Malers“ gelesen habe, träume ich davon, von der japanischen Brücke aus auf den Teich zu blicken, die schönen Seerosen zu bestaunen und auf den Spuren Claude Monets zu wandern.

Fast jeder, den ich kenne, war schon in Paris, aber ich kenne niemanden (persönlich), der schon in Monets Garten war. Falls also jemand von euch schon dort war, würde ich mich sehr über einen kurzen Erfahrungsbericht freuen.

 

5. Wandern in Schönau am Königssee

 

Schönau am Königssee ist das deutsche Gmunden am Traunsee. Und da ich Gmunden liebe, steht seit meiner Entdeckung auch das deutsche Pendant auf meiner Liste. Laut Homepage gibt es dort sehr viel zu erleben, besonders interessiere ich mich für den Malerwinkel-Rundweg, den Wanderweg „An der Königsseer Ache“ sowie eine Schifffahrt zum Wahrzeichen des Sees, St. Bartholomä.

 

6. Blind Booking

 

Ganz neu auf meiner Liste ist seit heute das Blind Booking. Ich träume zwar schon seit Langem von einer spontanen Reise à la Ich-fahre-jetzt-zum-Flughafen-und-nehme-den-nächsten-Flieger, aber dass es das nun auch online gibt, weiß ich erst seit heute. Falls du dich auch dafür interessierst und/oder es noch nicht kennst, findest du auf der Homepage von Eurowings mehr Infos.

 

7. Ein Picknick im Parco degli Acquedotti

 

Auf 240 Hektar erstreckt sich der Park der Aquädukte in Rom. Seinen Namen verdankt er der Präsenz der sieben antiken römischen Aquädukte, die die Stadt mit Wasser belieferten. Ein Picknick mit Blick auf die majestätischen Aquädukte stelle ich mir einfach nur traumhaft schön vor.

 

8. Isola di Albarella 

 

Die autofreie Insel Albarella (die Anreise mit dem Auto ist allerdings gestattet) ist (noch?) ein Geheimtipp und das, obwohl sie gerade mal 3,5 Autostunden von Österreich entfernt ist.

 

9. Neuseeland

 

Normalerweise suche ich mir nur Reiseziele in Europa, wegen meiner Flugangst. Seitdem mir eine Freundin allerdings von Neuseeland vorgeschwärmt und mir die wunderbaren Fotos gezeigt hat, will ich unbedingt auch mal nach Neuseeland. Muss ich nur noch meine Absturzangst überwinden …

and last, but not least:

 

10. Stockholm

 

Seit Ewigkeiten schon fristet die schwedische Hauptstadt ihr Dasein auf meiner Bucket list. Jahr für Jahr verschiebe ich meine Stockholm-Reise (keine Ahnung warum).

Unter anderem möchte ich dort unbedingt das Kinderliteratur-Museum Junibacken besuchen, das insbesondere den Büchern Astrid Lindgrens gewidmet ist.

 

Und nun lasst uns gemeinsam weiterträumen! Wo möchtet ihr unbedingt mal hinreisen und wieso? Ich freue mich auf viele Inspirationen! 🙂

Blogparade: Meine Reiseflops

Zunächst ein herzliches Dankeschön an Carmen von travel.chamy.at für den Aufruf zu dieser tollen Blogparade. Kurz habe ich ja gezögert, weil eine Stimme in mir sagte: Wer will denn so etwas lesen? Damit lassen sich doch keine Klicks erzielen, keine LeserInnen gewinnen. Warum meinen schönen Blog mit Negativem füllen? Warum riskieren, jemandem auf den Schlips zu treten (was übrigens absolut nicht meine Absicht ist)? „Blogparade: Meine Reiseflops“ weiterlesen

Die Würfel sind gefallen oder: Ein Stück oberösterreichische Geschichte

Eines der Großereignisse des Theatersommers in Österreich: Das Frankenburger Würfelspiel. Noch nie davon gehört? Dann wird es höchste Zeit! Du hast schon davon gehört, es aber noch nie gesehen? Auch dann solltest du diesen Beitrag lesen. 😉 „Die Würfel sind gefallen oder: Ein Stück oberösterreichische Geschichte“ weiterlesen